Mitten ins Gesicht: Wie Unachtsamkeit mich zu einem Opfer machte
- yoursafehive
- 1. Apr. 2025
- 4 Min. Lesezeit
Der Abend begann so harmlos, wie er nur sein konnte. Ich hatte gerade den warmen Pullover in die Hand genommen, den ich mir eben über die Schultern geworfen hatte, als ich in die Einkaufsstraße einbog. Das vertraute Gefühl des Stoffes zwischen meinen Fingern gab mir ein Gefühl von Behaglichkeit, doch diese Sicherheit sollte trügerisch sein.
Plötzlich vernahm ich laute Stimmen – eine Auseinandersetzung in der Ferne. Instinktiv hätte ich innehalten sollen, das Umfeld analysieren, mögliche Gefahrenquellen ausschließen. Doch ich tat es nicht. Ohne es zu merken, schritt ich direkt auf das Szenario zu. Der erste Fehler.
Die Luft vibrierte förmlich vor Anspannung, doch in meinem Geist war ich abwesend, zu sehr in Gedanken. Als ich mich plötzlich mitten im Tumult wiederfand, war es bereits zu spät. Zwei Männer standen sich gegenüber, einer von ihnen wild gestikulierend, der andere geballt vor Wut. Ich stand direkt in der Schusslinie. Instinktiv wollte ich meine Hände zum Schutz heben, doch der Pullover in meiner Hand hinderte mich. Ich war verwundbar.
Der zweite Fehler.

Dann geschah es: Ein Faustschlag, schnell und präzise, traf mein Gesicht. Ich hörte das dumpfe Knacken, spürte den stechenden Schmerz, bevor mein Körper nachgab. Eine Prellung, eine Schwellung und ein tiefer Kratzer zeichneten sich auf meiner Haut ab, als ich auf den harten Boden prallte. Und da wurde mir klar – der dritte und letzte Fehler: Ich hätte längst gehen sollen. Ich hätte mich aus der Gefahrenzone zurückziehen müssen, bevor es zu spät war.
Mit pochendem Schmerz und einem schalen Geschmack der Demütigung verließ ich die Szene, reicher um eine schmerzliche Lektion. Eine Lektion, die ich nicht hätte lernen müssen, wenn ich nur aufmerksamer gewesen wäre.
Wenn ich eines aus dieser Erfahrung mitgenommen habe, dann ist es die Bedeutung von Achtsamkeit. In seinem Buch Die 7 Prinzipien der Selbstverteidigung spricht Jeff Cooper über genau diesen Punkt. Achtsamkeit und das Bewusstsein für die eigene Umgebung sind entscheidend, um solche Situationen zu vermeiden, bevor sie eskalieren. Ein Buch, das jeder lesen sollte – nicht nur zur Verteidigung, sondern auch zur Prävention.
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Achtsamkeit ist nicht nur ein Schlagwort, sondern ein entscheidender Schlüssel zur Prävention. In einer Welt, die oft von Hektik und Ablenkung geprägt ist, verlieren wir allzu leicht den Überblick über unser Umfeld. Doch gerade diese scheinbar banalen Momente – der Gang durch eine Einkaufsstraße, das Warten an einer Ampel – sind potenzielle Situationen, in denen unsere Unaufmerksamkeit gefährlich werden kann. Achtsam zu sein bedeutet, bewusst auf unser Umfeld zu achten, potenzielle Gefahrenquellen frühzeitig zu erkennen und rechtzeitig zu handeln. Es ist die Fähigkeit, den ersten Schritt zu tun, bevor die Situation eskaliert. Hätte ich die Männer und ihre aufgeladene Konfrontation früher bemerkt, hätte ich mich ohne Probleme entfernen können. Achtsamkeit ermöglicht es uns, die Kontrolle über unser Schicksal zu behalten und Situationen zu vermeiden, bevor sie uns beherrschen.
Der Begriff "Achtsamkeit" beschreibt diesen Zustand zwar gut, doch das englische Wort alertness trifft es noch präziser. Es geht nicht nur darum, achtsam zu sein, sondern ständig wachsam, bereit und aufmerksam gegenüber potenziellen Gefahren – ein Zustand erhöhter Bereitschaft, der es uns ermöglicht, schneller und gezielter zu reagieren, wenn es darauf ankommt.
In Stresssituationen reagiert der Körper oft instinktiv, ohne dass wir es bewusst steuern können. Einer dieser Reflexe, der sogenannte Greifreflex, kann besonders hinderlich sein, wenn man unerwartet in Gefahr gerät. Sobald wir in eine Stresssituation geraten, neigen wir dazu, alles, was wir in den Händen halten, noch fester zu umklammern – ein unbewusster Reflex des Körpers. Doch gerade dieser Reflex kann uns im Ernstfall die Bewegungsfreiheit nehmen. In meinem Fall war es der Pullover, den ich festhielt, der mich daran hinderte, meine Hände zum Schutz zu heben. Statt meine Arme zur Abwehr frei zu haben, war ich durch den Gegenstand in meiner Hand eingeschränkt. In einer solchen Situation kann jeder Gegenstand, den man festhält, von einem einfachen Pullover bis hin zu einem Getränk, mehr schaden als nützen. Es ist deshalb essenziell, in bedrohlichen Momenten loslassen zu können und den Greifreflex zu überwinden, um die Hände frei zu haben – sei es, um sich zu schützen oder schnell zu fliehen.

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